In den US-Charts wechselt die Spitzenposition derzeit wöchentlich. Die ersten Top Ten des Monats Juni führt die Band Audioslave an, die von „Out Of Exile“ in der ersten Woche nach VÖ 263.000 Exemplare absetzte. Damit verdrängt die Formation um Chris Cornell die Spitzenreiter aus der letzten Woche auf Platz vier. System of a Down verkaufte von „Mezmerize“ nur noch 169.000 Einheiten, wobei das Minus von 69 Prozent mehr ist als die sonst übliche Absatzhalbierung in der zweiten Woche. Die Verkaufsverluste anderer Alben in den Top Ten sind indes Business as usual. Toby Keith verliert 55 Prozent und fällt nach 128.000 Verkäufen von „Honkytonk University“ von zwei auf fünf, die Dave Matthews Band verkauft mit 101.000 Kopien von „Stand Up“ 36 Prozent weniger als in der Vorwoche und sackt von vier auf sieben ab. Gwen Stefanis Absatzbilanz schrumpft um fünf Prozent auf 76.000 Einheiten, was ihr „Love.Angel.Music.Baby“ von Rang acht auf zehn zurücksetzt.
Vom Abwärtssog unbeeindruckt zeigt sich seit Wochen Mariah Carey, die zum dritten Mal in Folge Position drei belegt – ihr „The Emancipation Of Mimi“ fand weitere 179.000 Fans, ein Plus von vier Prozent. Satte Zugewinne von 80 Prozent bedeuten für Il Divo neben 80.000 verkauften CDs auch die Rückkehr in die Top Ten auf Rang neun, nachdem das Album bereits bis an die 21. Stelle durchgereicht war.
Diverse quotenstarke TV-Auftritte sorgten für die Wiederbelebung der Absätze. Ein respektables Charts-Debüt feiert neben Audioslave auch Rapper Common, der von „Be“ aus dem Stand 185.000 Kopien absetzen konnte und auf Platz zwei einsteigt. Position sechs geht an die Gorillaz, deren „Demon Days“ in der ersten Woche 107.000 Stück verkauften. Und neu auf acht ist Seether mit 82.000 Units von „Karma & Effect“.



