Musik

Auch Tageszeitungen wollen Downloads verkaufen

Der sich lebhaft entwickelnde Markt mit Musikdownloads scheint auch bei britischen Verlagen Begehrlichkeiten zu wecken. Die Websites verschiedener Tageszeitungen planen nun auch Onlineshops.

Der sich lebhaft entwickelnde Markt mit Musikdownloads scheint auch bei britischen Verlagen Begehrlichkeiten zu wecken. Nun planen auch die Websites verschiedener Tageszeitungen eigene Onlineshops. Noch im Sommer will der „Guardian“ in Zusammenarbeit mit EMI seinen Service starten, berichtet die britische Fachzeitschrift „New Media Age“. Ähnliche Pläne verfolgten auch die Mitbewerber „Sun“, „Times“, „Mirror“ und „Mail“, heißt es. Laut Simon Waldman, Director of Digital Publishing bei Guardian Newspapers, handelt es sich dabei um einen Praxistest, der dem Verlag helfen soll, den Downloadmarkt zu verstehen. Das Angebot bei guardian.co.uk wird sich zunächst völlig auf das diesjährige Glastonbury Festival konzentrieren und Titel der dort auftretenden Bands für je 99 Pence oder umgerechnet 1,51 Euro zum Download anbieten. Unklar ist, mit welchem Dienstleister EMI und der „Guardian“ bei diesem Projekt zusammenarbeiten.