Musik

Argo-Konzerte auf Wachstumskurs

Die Argonauten rocken nicht nur im Park

Argo ist pro Jahr für rund 300 Veranstaltungen vor allem in Süddeutschland in Städten wie Würzburg, Nürnberg, Regensburg und München sowie in den neuen Bundesländern wie Leipzig/Halle, Magdeburg und Rostock verantwortlich. Im vergangenen Jahr lag der Umsatz des Unternehmens bei rund 27,6 Millionen Euro. Rund 20 Mitarbeiter sind am Hauptsitz Würzburg und der Außenstelle Nürnberg tätig, wobei Argo über eine eigene Grafik-, Werbe-, Presse- und Marketingabteilung sowie technische Planungs- und Vorverkaufsabteilungen verfügt. Neben Geschäftsführer Peter Pracht besetzen bei Argo Friederike Pracht (Projects & Booking, Controlling), Norbert Link (Rechts- und Vertragswesen/Behördenkoordination), Rainer Sülzer (Technische Gesamtleitung) und Holger Ries (PR/ Marketing) die Führungspositionen. Hinzu kommen zahlreiche Mitarbeiter vor allem bei der Organisation des alljährlichen „Rock im Park“-Festivals in Nürnberg am Pfingstwochenende.

Um dieses Event dreht sich ein Großteil der Arbeit von Argo. „Die Veranstaltung beansprucht ein halbes Jahr Vorbereitungszeit – im Vorfeld sind acht Mitarbeiter mit der Hauptlast der Vorbereitungsarbeiten befasst. Während der Veranstaltung sind dann über 1000 Personen für die Durchführung, insbesondere für Aufbau, Ordnungs- und Sanitätsdienst, nötig“, so Pracht. Seit 2000 gehört Argo zur CTS Eventim AG. „In erster Linie maßgebend sind die Vorteile einer Bündelung von Interessen bislang autonomer Veranstalter. Durch den entstandenen Konzern wurde der Wettbewerb untereinander egalisiert. Der Veranstalterpool stellt eine interessante Adresse für ausländische Agenten zur Buchung für Tourneen auf deutschem Boden dar“, erklärt Pracht. Auch sei durch dementsprechende Gebietsaufteilungen mit früher autonom agierenden Partnern eine Vereinheitlichung der Organisations- und Kooperationsstrukturen erreicht worden.

Ausdrücklich verwies Pracht auch darauf, dass Argo sich nicht nur aus dem CTS-Pool bediene, sondern weiterhin die mit vielen Partnern über Jahre entstandene Zusammenarbeit pflege. Das sorgte dafür, „dass ein nicht unerheblicher Teil des Veranstaltungsaufkommens von externen Agenturen angenommen wird – hierdurch können wir insbesondere auch die Sparten Musical, Show, Revue und Events wie Stadtjubiläen abdecken“. Die Buchung der Veranstaltungen, egal ob aus dem CTS-Pool oder von externen Anbietern, laufe aber nach wie vor autark ab. Auch mache die Mutterfirma keinerlei Vorgaben, die den Ablauf der Konzerte betreffen.