Musik

Arctic Monkeys sichern sich Mercury Music Prize

Erstmals seit Jahren hat ein favorisierter Kandidat den renommierten britischen Kritikerpreis Mercury Music Prize gewonnen. Die Arctic Monkeys stachen dabei namhafte Konkurrenz und hoffnungsvolle Außenseiter aus.

Erstmals seit Jahren hat ein favorisierter Kandidat den renommierten britischen Kritikerpreis Mercury Music Prize gewonnen. Die Arctic Monkeys stachen dabei namhafte Konkurrenz und hoffnungsvolle Außenseiter aus.

Die Band aus Sheffield nahem den mit 20.000 Pfund (29.571 Euro) dotierten Preis für ihr Debütalbum „Whatever People Say I Am, That’s What I’m Not“ entgegen, das bei seinem Chartseinstieg im Februar zum bestverkauften Erstlingswerk einer britischen Band wurde. Die Platte hat sich inzwischen allein in Großbritannien mehr als eine Mio. Mal verkauft und setzte auch außerhalb des Königreichs große Stückzahlen ab.

Sänger und Songschreiber Alex Turner sagte nach der Überreichung des Preises im Londoner Grosvenor House Hotel, man müsse den Notruf alarmieren, weil Richard Hawley beraubt worden sei. Der Singer/Songwriter Hawley, wie Turner und die Arctic Monkeys aus Sheffield, war ebenfalls für den Mercury Prize nominiert. Turner war es offenbar fast peinlich, gewonnen zu haben: „Normalerweise geht dieser Award nicht an eine Band, die so viele Platten verkauft hat wie wir.“ Insofern sei die Ehrung tatsächlich eine Überraschung. Außerdem befanden sich unter dem nominierten Dutzend noch Thom Yorke, Muse, Editors, The Guillemots, Hot Chip, Lou Rhodes, Zoe Rahman, Isobel Campbell & Mark Lanegan, Sway und Scritti Politti.

Der Mercury Music Prize zeichnet seit 1992 genreübergreifend die besten britischen und irischen Alben aus. Die unabhängige Jury, bestehend aus Vertretern der Musikindustrie und Musikjournalisten, wählt in jedem Jahr zunächst die zwölf „Alben des Jahres“ aus und vergibt dann an einen der Nominierten den Preis.

Mehr zum Thema