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Arctic Monkeys bescheren UK-Handel erneut Aufschwung

In Großbritannien scheint sich eine Erfolgsgeschichte fortzusetzen, wie sie andere Märkte nur selten vorweisen können. Das zweite Album der Arctic Monkeys ist erneut auf Rekordkurs bei den Verkäufen. „Favourite Worst Nightmare“ hat allein am ersten Verkaufstag knapp 85.000 Exemplare verkauft.

In Großbritannien scheint sich eine Erfolgsgeschichte fortzusetzen, wie sie andere Märkte nur selten vorweisen können. Das zweite Album der Arctic Monkeys ist erneut auf Rekordkurs bei den Verkäufen. „Favourite Worst Nightmare“ hat allein am ersten Verkaufstag knapp 85.000 Exemplare verkauft.

Damit kommt das neue Werk der Band aus Sheffield zwar nicht ganz an die Werte von „Whatever People Say I Am, That’s What I’m Not“ heran, jedoch stellt es derzeit alle andere Veröffentlichungen in den Schatten. Zum Vergleich: Die aktuelle britische Nummer eins, „The Best Damn Thing“ von Avril Lavigne, kam in der letzten Woche auf 60.500 Stück. Im Januar 2006 verkaufte das Debüt der Jungrocker am Tag nach VÖ 118.051 Kopien und stellte mit fast 364.000 Verkäufen in der ersten Woche einen neuen Rekord in UK auf.

Sollte der Nachfolger sein Verkaufstempo beibehalten, rechnen Branchenbeobachter mit rund 250.000 Einheiten bis zum Ende der Woche. Damit wird „Favourite Worst Nightmare“ vermutlich acht- oder neunmal so viel CDs verkaufen wie das Nummer-zwei-Album.

Die Arctic-Monkeys-Zahlen werden auch die Branche im rund sechsmal so großen US-Markt aufhorchen lassen. Dort hätten allein die Verkäufe des ersten Tags schon öfter in diesem Jahr für Platz eins ausgereicht. Und mit einer Viertelmillion Alben pro Woche würden es die Arctic Monkeys auch in starken Wochen locker unter die ersten drei schaffen – mit den britischen Verkäufen, wohlgemerkt.

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