Der Computer-Hersteller Apple legt die Latte für die Wettbewerber wieder ein Stück höher: Seit der Eröffnung des iTunes Music Store verkauften die Kalifornier 50 Mio. Song-Downloads. Das ergibt inzwischen einen Wochenverkaufsschnitt von 2,5 Mio. Titeln. Sollte der Shop dieses Absatztempo halten können, wird Apple jährlich 130 Mio. Tracks verkaufen. Dennoch erreicht der Shop nicht das selbst gesteckte Ziel von 100 Mio. Verkäufen nach einem Jahr. In sechs Wochen jährt sich , bis dahin dürften es dann etwa 65 Mio. Verkäufe sein. Für Apple-Chef Steve Jobs aber kein Grund, Trübsal zu blasen: „Mit 50 Mio. verkauften Titeln und den 2,5 Mio., die jede Woche dazu kommen, kann ich mir immer schwerer vorstellen, wie andere Anbieter den Vorsprung von iTunes aufholen wollen.“ Apple zählt die Songs, die über eine abgesetzt wurden, nicht in seiner Statistik mit. Der schärfste Mitbewerber ist derzeit Napster mit fünf Mio. Verkäufen (Stand: Februar), gefolgt von zahlreichen anderen Diensten wie MusicMatch, Rhapsody, MyCokeMusic oder Buy.com. In Deutschland verkauften vergleichbare Anbieter pro Monat bisher Titel im fünfstelligen Stückzahlenbereich. Dies soll sich jedoch mit dem in zwei Tagen bessern.
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