Der Erfolg für den iTunes Music Store hält an. Nach 16 Tagen verkaufte das Online-System von Apple zwei Millionen Downloads. Und wie schon nach der ersten Woche nach Start des digitalen Musikladens setzt sich ein weiterer Trend fort: Die Kunden des Music Store bevorzugen den Kauf ganzer Alben. Rund die Hälfte aller Downloads erfolgte im Paket. Die Preise rangieren dabei von rund acht bis zu knapp zehn US-Dollar. Ein einzelner Song kostet 99 Cent. Davon gibt es inzwischen 207.500 Stück im Angebot, Apple erweiterte das Repertoire gestern um 4300 Titel. „Die Resonanz auf den iTunes Music Store war bisher phänomenal. Wir haben die Bedürfnisse der User genau getroffen“, erklärte Apple-Chef Steve Jobs. „Und wir fügen täglich neue Songs hinzu.“ Unterdessen tauchte nach Ansicht von Software-Experten bereits eine Sicherheitslücke im iTunes-System auf: Die gekauften Songfiles, die sich eigentlich nur auf drei verschiedenen Mac-Rechnern abspielen lassen sollten, können angeblich doch stärker getauscht werden. Einen Kommentar von Apple gab es dazu noch nicht. Derzeit ist auch noch unklar, inwieweit eine Umgehung dieser Sicherheitssperre wirklich möglich ist. Bislang argumentiert der Computer-Hersteller mit einer simplen und nachvollziehbaren Formel: Die Nutzungsmöglichkeiten des iTunes/iPod-Systems seien so weitreichend, dass für den User eine Umgehung von Sperren kaum reizvoll ist. Auch die Rechteinhaber sehen diese Frage bislang eher gelassen und meldeten bislang keine Bedenken an.
“ (14.05.03)
“ (13.05.03)
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