Musik

Apple hat was gegen Sony BMG

Im Anschluss an die Entscheidung der Europäischen Kommission, die zweite Prüfphase zum Merger Sony BMG zu eröffnen, sickerte durch, dass auch Apple zu den Unternehmen zählt, die Bedenken gegen diese Fusion haben.

Im Anschluss an die Entscheidung der Europäischen Kommission, die zweite Prüfphase zum Merger Sony BMG zu eröffnen, sickerte durch, dass auch Apple zu den Unternehmen zählt, die Bedenken gegen diese Fusion haben. Der US-Konzern, der im vergangenen Jahr mit seinem iTunes-Store und dem iPod-Player überraschende Erfolge im Musikgeschäft feiern konnte, soll sich laut Medienberichten mit Nachdruck gegen eine Fusion der beiden Musiksparten ausgesprochen haben. So soll Apple vor allem befürchten, dass das angekündigte Sony-Angebot Sony Connect von der größeren Marktmacht einer vereinten Sony-BMG-Sparte profitieren könnte. Damit reiht sich Apple in eine Reihe von Mitbewerbern der fusionsbereiten Konzerne aus der Musikbranche ein, darunter Universal, EMI und die Impala-Mitglieder, die u.a. aufgrund der so genannten vertikalen Verknüpfungen Bedenken gegen die Fusion angemeldet haben.

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