Musik

Apple bringt iTunes-Handy und Flash-Player

Apple-Chef Steve Jobs stellte bei seiner Keynote zur Eröffnung der Macworld Expo in San Francisco u. a. das iTunes-Handy und einen Flash-basierten iPod unter dem Namen iPod shuffle vor. Zu iTunes und iPod brachte Jobs aktuelle Zahlen mit.

Apple-Chef Steve Jobs stellte bei seiner Keynote zur Eröffnung der Macworld Expo in San Francisco u. a. das iTunes-Handy und einen Flash-basierten iPod unter dem Namen iPod shuffle vor. Das lange nur als Gerücht existierende Mobiltelefon von Motorola und Apple soll noch in diesem Frühjahr ausgeliefert werden. Einen Preis für das Gerät nannte Jobs allerdings noch nicht. Auch der genaue Liefertermin steht offenbar noch nicht fest.

Aktuelle Zahlen lieferte der Apple-Chef dagegen zum Musikgeschäft: Allein im Weihnachtsquartal habe man 4,5 Mio. iPods abgesetzt. Insgesamt gingen bislang zehn Mio. Exemplare über den Ladentisch. Laut Jobs habe sich der Marktanteil des iPods im vergangenen Jahr verdoppelt, im Gegenzug habe sich der Marktanteil Flash-basierter Player halbiert: „Der iPod Mini hat funktioniert“, grinste Jobs. Trotzdem wird Apple nun selbst in diesem Markt aktiv.

[IMG#170057_2.jpg#So groß wie ein Paket Kaugummis: Der iPod shuffle Fotos: Apple#LEFT]Der neue Flash-iPod soll den Mitbewerbern weiteres Terrain entreißen. Der nur 25 Gramm schwere iPod shuffle verfügt über einen USB-Anschluss und bietet eine Laufzeit von rund zwölf Stunden, verzichtet aber auf ein Display. Er kommt in zwei Modellen in den Handel: Das Gerät mit einem Speicherplatz von 512 Megabyte für 120 Songs soll in Europa 99 Euro und in den USA 99 Dollar kosten, mit einem Gigabyte Speicherplatz für rund 240 Songs liegt der Preis bei 149 Euro bzw. 149 Dollar. In den USA sind beide Modelle sofort erhältlich, hier zu Lande sollen sie in Kürze in den Shops stehen.

Parallel zum iPod shuffle stellt Jobs auch eine neue iTunes-Funktion vor: das so genannte Autofill. Dabei lädt sich der an den heimischen Rechner mit seiner größeren Musiksammlung angeschlossene Player automatisch nach dem Shuffle-Prinzip eine Playlist in den Speicher. „Die meisten Flash-Player nutzen winzige Displays und sind fummelig zu bedienen. Mit dem iPod shuffle kann man sich dagegen entspannt zurücklehnen – er bietet einem immer wieder neue Kombinationen der eigenen Musik zum Hören an“, erläuterte Jobs.

Auch der iTunes-Shop konnte seine Bilanz weiter steigern: Bis zur Eröffnung der Messe habe man 230 Mio. Songs verkauft, erklärte Jobs. Der derzeitige Tagesabsatz liege bei rund 1,25 Mio. Tracks, umgerechnet aufs Jahr bedeutet das ein Potenzial von 500 Mio. Songs.

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