Spätestens seit der Macworld-Keynote von Steve Jobs ist es keine Überraschung mehr: Die Bilanzzahlen von Apple für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres sind vor allem dank der iPod-Verkäufe so gut wie noch nie.
Der Computerhersteller verkaufte in den drei Monaten, die am 25. Dezember endeten, 4,58 Mio. Exemplare des Digitalplayers. Das sind 127 Prozent mehr als im Quartal davor, das mit 2,016 Mio. Verkäufen schon einen neuen Rekord aufstellte. Im Vergleich zum ersten Quartal des letzten Apple-Jahres bedeutet dies einen Stückzahlenzuwachs von 525 Prozent. Der Umsatz mit iPods stieg von 537 Mio. Dollar auf 1,211 Mrd. Dollar – ein Plus von 126 Prozent. Damit haben die iPods einen Anteil von 34,7 Prozent am Konzernumsatz. Im Quartal davor waren es erst 22,9 Prozent.
Zusätzlich zu den Einnahmen mit den Playern verbuchte Apple in den drei Monaten noch 177 Mio. Dollar Umsatz in der Kategorie Other Music Products, also Downloadverkäufe im iTunes Music Store sowie Dienstleistungen und Zubehör rund um iPod und iTunes. Auch hier sind die Zuwächse beachtlich: 81 Prozent im Vergleich zum letzten und 277 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Die Umsatzzahlen für den iTunes Music Store alleine veröffentlicht Apple indes nicht. Insgesamt addieren sich die Musikprodukte von Apple zu Umsätzen in Höhe von 1,388 Mrd. Dollar – 39,8 Prozent des Gesamtumsatzes, der im Berichtsquartal bei 3,49 Mrd. Dollar lag. Der Nettogewinn von Apple lag dabei bei 295 Mio. Dollar.
In der Computersparte lieferte Apple gut eine Mio. Mac-Rechner aus, ein Plus von 26 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Im Ausblick auf die kommenden Monate prognostiziert Finanzchef Peter Oppenheimer Umsätze von rund 2,9 Mrd. Dollar für das zweite Quartal. Die Zwischenbilanz nach dem Weihnachtsgeschäft übertraf erneut die Erwartungen, selbst die der optimistischen Analysten. An der Nasdaq stieg die Apple-Aktie bis Börsenschluss noch auf 65,46 Dollar (plus 0,90 Dollar), im nachbörslichen Handel stiegen die Papiere weiter bis auf über 74 Dollar. Mehr zum Thema



