Der Druck auf Apple wächst: Nach und nach drängen mehr Download-Angebote für Windows-Nutzer auf den Markt. BuyMusic.com, MusicMatch und Co. lassen jedoch in Punkto Bedienerfreundlichkeit im Vergleich zum iTunes Music Store noch zu wünschen übrig. Trotzdem will sich Apple mit der PC-Variante seines Erfolgsmodells beeilen. Bei der Plug.In-Konferenz in New York bestätigte Peter Lowe, Marketingchef für Applications & Services, was die Branche längst wusste: Die Windows-Version kommt noch in diesem Jahr. Inwieweit das Digital Rights Management dann ähnlich liberale Nutzungsrechte wie bisher in der Mac-Version gewährt, ließ Lowe nicht durchblicken. Davon wird aber nach Expertenmeinung der weitere Erfolg des iTunes Music Stores abhängen. Knapp sieben Millionen Titel hat Apple seit dem Start im April verkauft – obwohl nur drei Prozent der US-Bürger mit Mac-Rechnern arbeiten. Der letzte Woche gestartete Dienst BuyMusic.com kann da nicht mithalten – trotz PC-Kompatibilät: Nicht nur die Übertragung der WMA-Files auf Abspielgeräte hakt, auch die Verkäufe sind noch mäßig. Konkrete Zahlen nennt das Unternehmen nicht, es seien jedoch „keine Millionen“. Vielleicht liegt’s am Marketing. Apple schnürt immerhin interessante Bundles: Wer sich bei VW einen New Beetle bestellt, bekommt einen iPod-Player inklusive Musik als Dreingabe.
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