R&B-Superstar Alicia Keys unterstützt mit einem Appell an die Musikbranche im „Billboard“ und einem Benefizkonzert am 1. Dezember in New York den Kampf gegen Aids in Afrika.
In der aktuellen Ausgabe des „Billboard“ verweist die Sängerin in einem Gastkommentar sehr anschaulich auf das Ausmaß der Ausbreitung von Aids auf dem afrikanischen Kontinent: „Stellen Sie sich für einen Moment die Medienhysterie und die globale Empörung vor, wenn 25 Mio. Amerikaner, darunter viele Kinder, an einer behandelbaren Krankheit sterben würden, weil die Medizin zu teuer ist. Stellen sie sich vor, wenn hier weitere 42 Mio. Menschen infiziert wären ohne Hoffnung auf lebensrettende Behandlung. Das ist genau das, was in Afrika südlich der Sahara passiert“, schreibt Keys. Die Sängerin, die kürzlich selbst Afrika bereiste, verweist zudem auf Schätzungen der Organisation der UNO-Organisation UNAIDS, wonach bis Ende des Jahrzehnts 100 Mio. Afrikaner mit dem HIV-Virus infiziert sein werden.
Die Sängerin ruft zur Unterstützung der Organisation Keep A Child Alive auf, die Hilfsprogramme in Kenia, Südafrika, Uganda und Ruanda initiiert hat. Für die Organisation engagieren sich neben Keys auch Musiker wie Rod Stewart, Good Charlotte, Cher, Nelly, Josh Groban und Avril Lavigne.
Am 1. Dezember tritt Alicia Keys als Headlinerin einer Benefiz-Konzertgala zugunsten von Keep A Child Alive auf. Bei der Veranstaltung namens Pusher’s Ball im Angel Orsanz Center in New York sind außer Keys auch Roy Ayers, Babyface, Common, Anthony Hamilton, Angelique Kidjo, Lenny Kravitz, Mos Def, Lou Reed, Angie Stone und ein Überraschungsgast gebucht. Die Ticketpreise für den guten Zweck reichen von 250 Dollar bis hin zu 50.000 Dollar im VIP-Sponsoringbereich.



