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Anti-Piraterie-Gruppe nimmt dänische Filesharer ins Visier

Die dänische Anti-Piraterie-Vereinigung APG (Anti Pirat Gruppen) fordert von rund 150 Nutzern der Tauschbörsen KaZaA und eDonkey Schadensersatz wegen Urheberrechtsverletzungen.

Die dänische Anti-Piraterie-Vereinigung APG (Anti Pirat Gruppen) fordert von rund 150 Nutzern der Tauschbörsen KaZaA und eDonkey Schadensersatz wegen Urheberrechtsverletzungen. Dies meldet das britische Onlinemagazin „The Register“. Demnach beobachtete die APG zunächst die Tauschtätigkeit von Usern mit dänischen IP-Adressen, um dann nach Einholung einer richterlichen Erlaubnis von deren Providern die Herausgabe der persönlichen Daten zu erzwingen. Anschließend verschickte die Organisation Rechnungen von bis zu 14.000 Euro. Wer bezahle und die entsprechenden Dateien lösche, dem werde die Hälfte des Betrages erlassen, wer sich jedoch einer Zahlung verweigere, müsse mit einer gerichtlichen Auseinandersetzung rechnen, so die APG in ihren Anschreiben. Erst Mitte September fanden in Dänemark Razzien gegen Betreiber von eDonkey-Servern statt.