Der Österreichische Rundfunk (ORF) beendet die Spekulationen um den neuen Moderator des „Musikantenstadl“: Andy Borg wird die Nachfolge von Karl Moik antreten und die Sendung am 23. September erstmals präsentieren. Die Entscheidung habe die österreichische Sendeanstalt sowohl mit dem bisherigen Koproduktionspartner BR/ARD als auch dem Schweizer Fernsehen getroffen, denn die Eidgenossen steigen nach einer längeren Pause wieder beim „Musikantenstadl“ ein. ORF-Unterhaltungschef Edgar Böhm zeigte sich erfreut darüber, dass der „Stadl“ damit wieder zur Eurovisionssendung werde. Im Jahr 2006 seien inklusive „Silvesterstadl“ drei Sendungen geplant. Danach sollen jährlich sechs Ausgaben sowie zusätzlich ein „Silvesterstadl“ folgen.
„Mit Andy Borg wird der ‚Stadl‘ eine Sendung, in der man herzlich lachen kann“, sagte Böhm. Es gebe „in dieser Generation nur wenige Künstler, die die Gabe besitzen, sowohl Musiker und Sänger als auch mitreißender Showmaster zu sein“, erklärte der Unterhaltungschef. Der gebürtige Wiener Borg verfüge zudem über die entsprechende Professionalität und sei in allen drei Ländern gleichermaßen beliebt. Borg kommentierte die Entscheidung mit den Worten „wunderbar, seltsam, komisch und einfach toll“. Der 45-Jährige begann seine Karriere als Moderator 1981 in der ORF-Show „Die große Chance“. Danach sammelte er u.a. bei den Sendungen „Schlager ist Trumpf“ sowie der „Schlagerparade der Volksmusik“ Erfahrungen im Abendprogramm. Zu seinen größten Hits als Musiker zählen Titel wie „Adios Amor“, „Die Fischer von St. Juan“, „Arrivederci Claire“ oder „Die berühmten drei Worte“.



