Musik

Analysten wollen Fusion von XM und Sirius

Spekulationen um eine mögliche Fusion der beiden US-Satellitenradioanbieter gibt es schon länger. Doch inzwischen mehren sich die Stimmen von Wall-Street-Experten, die Sirius und XM förmlich nahelegen, als vereintes Unternehmen auf Kundenfang zu gehen.

Spekulationen um eine mögliche Fusion der beiden US-Satellitenradioanbieter gibt es schon länger. Doch inzwischen mehren sich die Stimmen von Wall-Street-Experten, die Sirius und XM förmlich nahelegen, als vereintes Unternehmen auf Kundenfang zu gehen. Analysten drängen vor allem den kleineren Digitalfunker Sirius, XM zu übernehmen.

Als Ursache gelten die erodierenden Börsenkurse der beiden Unternehmen, die noch vor zwei Jahren als die großen Hoffnungen am Aktienmarkt galten. Doch der Wettkampf um exklusive Inhalte zwischen den zwei Firmen und die marketingintensive Einführung der jeweiligen Angebote haben bei XM und Sirius zu Kostenexplosionen geführt, die die Anleger inzwischen daran zweifeln lassen, dass es auf absehbare Zeit zu einem Break-even kommen wird.

Sirius-CEO Mel Karmazin hatte die Position der Börsianer erst im Juni zusätzlich untermauert, als er öffentlich kundtat, dass er sich eine Fusion mit dem Mitbewerber sehr gut vorstellen könne. Beobachter geben dieser Option auch gute Chancen, dass sie grünes Licht von den US-Kartellwächtern bekommen wird.

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