Musik

Analysten machen wenig Hoffnung auf Trendwende

Nicht nur in der deutschen Musikbranche sind die Experten skeptisch, was einen möglichen Aufschwung im laufenden Jahr betrifft. Bei Merrill Lynch rechnet man zwar mit einem minimalen weltweiten Wachstum, doch die Zweifel über die Tragfähigkeit des Digitalbooms bleiben.

Nicht nur in der deutschen Musikbranche sind die Experten skeptisch, was einen möglichen Aufschwung im laufenden Jahr betrifft. Bei Merrill Lynch rechnet man zwar mit einem minimalen weltweiten Wachstum, doch die Zweifel über die Tragfähigkeit des Digitalbooms bleiben.

Analystin Jessica Reif Cohen erklärte in einem aktuellen Marktbericht, dass die Aussichten für die Musikwirtschaft in diesem Jahr weiterhin „unklar“ seien. Bei Merrill Lynch erwarte man, dass der globale Markt „ungefähr zwei Prozent“ zulegen und sich damit sicher besser entwickeln werde als 2005, „doch wir geben zu bedenken, dass die jüngsten Trends nicht besonders ermutigend waren“.

Reif Cohen sieht für die Branche mehr Risiken als Chancen. Besonders fraglich sei, ob das rasante Wachstum im Downloadbereich genügt, um den Markt insgesamt zu stabilisieren. Bislang wären die Umsätze im Digitalgeschäft „nicht ausreichend, um die anhaltenden Verluste im Verkauf von physischen Trägern auszugleichen“.

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