Bei der 50. Grammy-Verleihung fiel ein Name ganz besonders oft: Amy Winehouse. Das britische Gesangswunder war in sechs Kategorien nominiert und nahm fünf der begehrten Musikpreise – darunter Song des Jahres für „Rehab“ und Beste Nachwuchs-Künstlerin – via Satellitenübertragung sichtlich gerührt und überwältigt in Empfang. Live aus einem Londoner Club performte sie dann auch „You Know I’m No Good“ und „Rehab“, nachdem sie keine Einreisegenehmigung in die USA erhalten hatte.
Ähnlich erfolgreich ging Rapper Kanye West mit vier Grammys nach Hause, Bruce Springsteen wurde immerhin drei Mal ausgezeichnet. Justin Timberlake, Mary J. Blige und The White Stripes konnten je zwei Awards ergattern.
Die Legenden und der Nachwuchs
Zu den Show-Highlights zählte definitiv das Duett zwischen Tina Turner und Beyoncé, die im Silberoutfit Tinas größte Hits zum Besten gaben. Alicia Keys begeisterte hingegen mit „Learnin‘ The Blues“ im Duett mit Frank Sinatra, von dem frühere Aufnahmen eingespielt wurden.


