2,8 Millionen US-Bürger hatten sich bis zum 26. Februar für eine unfreiwillige Rabattaktion der US-Majors und einzelner Handelsketten registrieren lassen. Hintergrund ist das im Oktober 2002 abgeschlossene Verfahren über die Zulässigkeit des in den USA von Herstellern und Händlern ausgeübte Maximum-Advertising-Pricing (MAP). Dabei hatten die Firmen Werbekostenzuschüsse an Händler gezahlt, die sich mit Angeboten an eine festgesetzen Untergrenze hielten. Gegen die MAP-Aktivitäten hatten mehr als 40 US-Staaten geklagt; die Beteiligten wurden zu einer Strafe von 44 Millionen Dollar verdonnert. Die Summe soll nun zu gleichen Teilen an US-Kunden ausgeschüttet werden, die sich bis zum 3. März registrieren lassen und zwischen 1995 und 2000 mindestens einen Tonträger gekauft haben. Allerdings dürfen nicht zu viele US-Bürger geil auf Geiz sein: Wenn die individuelle Ausschüttungssumme unter fünf Dollar fallen sollte, geht das Geld an die Staatskassen. Diese sollen die Summe dann sozialen Einrichtungen zukommen lassen.
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