Nach einer zweijährigen Abwärtsentwicklung verzeichnet das amerikanische Live-Geschäft im ersten Quartal 2006 wieder steigende Zahlen. Die Branche meldet 7,3 Millionen Konzertbesucher, die für 375 Millionen Dollar Umsatz sorgten.
Laut dem US-Branchenmagazin „Billboard“ trugen die erfolgreichen Tourneen von Bon Jovi, Billy Joel, Coldplay und Aerosmith zu den Steigerungen bei. So kletterte der Umsatz im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um 28 Prozent; die Besucherzahlen stiegen um 19 Prozent. Dagegen hätten sich die weltweiten Zahlen jeweils nur um die Hälfte in den beiden Kategorien verbessert.
Interessant sei zudem die Tatsache, dass die Anzahl der Konzerte mit 2595 Shows im ersten Quartal 2006 (2005: 2525 Shows) nahezu unverändert geblieben sei, wohl aber sei die durchschnittliche Besucherzahl um 16 Prozent in die Höhe geschnellt.


