Amerikanische Konsumenten experimentieren zwar immer mehr mit neuen Audiotechnologien wie Downloads und Digitalradio, doch die Mehrheit bezieht seine Musik noch immer aus zwei traditionellen Quellen: CD und UKW. Aber die Wende rückt näher. 53 Prozent der vom Marktforschungsinstitut IDC befragten Konsumenten gaben an, einen tragbaren CD-Spieler zu besitzen. Sechs Prozent haben einen tragbaren Digitalplayer à la iPod & Co. und vier Prozent kaufen schon jetzt in Downloadshops ein. Beim Digitalradio ist die Tendenz ähnlich: Nahezu sechs Prozent der Amerikaner haben schon heute einen Empfänger für Satellitenradio und weitere zwölf Prozent wollen sich im kommenden Jahr einen zulegen.
Speziell die jüngere Kundschaft und jene Haushalte mit Breitbandinternetanschluss tendieren stark zum Systemwechsel, so IDC-Analystin Susan Kevorkian. Die Umfrage ergab zudem, dass fast 70 Prozent der US-Haushalte regelmäßig Geld für Musikprodukte ausgeben. 23 Prozent der Haushalte haben dabei ein monatliches Budget zwischen zehn und 25 Dollar.


