Musik

Ali Farka Touré ist tot

Der afrikanische Musiker ist nach langer Krankheit gestorben.

Letzten Dienstag ist Ali Farka Touré in Bamako verstorben. Seit längerer Zeit hatte der 67-Jährige mit einer schweren Krebserkrankung zu kämpfen. Schließlich erlag das Idol vieler Menschen seinem Schicksal.

Ali Farka wurde für seine einzigartige Musik mit zwei Grammys ausgezeichnet. Den ersten gab’s 1995 für die gemeinsame Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Gitarristen Ry Cooder, 2006 wurde er für sein Album „In the Heart of the Moon“ gemeinsam mit Toumani Diabate ausgezeichnet.

Er galt in seiner Heimat Mali als der Vater der zeitgenössischen Musik, da er die traditionelle afrikanischen Klänge mit dem Blues der Sklaven in Amerika vermischte. In den 80er Jahren gab er in Europa, Amerika und Asien Konzerte und machte die afrikanische Musik und deren Instrumente auf der ganzen Welt bekannt.

Für Nachwuchs ist gesorgt

2005 gründete er eine Stiftung unter seinem Namen, die zwei Mal im Jahr ein Jazz-Festival organisiert und nebenbei afrikanische Nachwuchskünstler ausbilden und fördern soll. Erst kurz vor seinem Tod wurde er zum Bürgermeister seiner Heimatstadt Niafunke gewählt.