Für Alan Wilder spielt Zeit keine besonders große Rolle. Das zeigt sich an der langen Pause, die der Soundtüftler zwischen „SubHuman“ und „Liquid“ einlegte, aber auch an der ungewöhnlichen Laufzeit – nämlich sechs bis elf Minuten – der sieben neuen Songs. „Die Länge der Stücke mag für andere Künstler ungewöhnlich sein, für mich ist das eher der Standard“, erklärt Wilder. „Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich ohne fertige Songs ins Studio gehe und erst dort den beteiligten Musikern meine Ideen unterbreite.“ Dank dieser Arbeitsmethode ist immer für Abwechslung gesorgt, denn wohin sich ein Song entwickelt, entscheidet sich erst im Zusammenspiel mit den Gästen.
Alan Wilders erfolgreiche Suche nach neuen Sounds
Vor sieben Jahren legte Alan Wilder „Liquid“ vor. Erst jetzt meldet er sich mit dem neuen Longplayer „Subhuman“ unter dem Namen Recoil zurück. Es ist sein bisher ambitioniertestes Album. Das ehemalige Mitglied von Depeche Mode verbindet in dieser Produktion auf einzigartige Weise Blues, Pop, Ambient und Elektronik.


