Mit einer Reihe von Großkonzerten will Politiker und Umweltaktivist Al Gore zusammen mit noch nicht bekannten Mitstreitern im Juli weltweit für mehr Einsatz im Kampf gegen die Klimakatastrophe werben. Die Events in sieben Metropolen sollen größer als Live8 werden. Details sollen in den kommenden Tagen bekannt gegeben werden, berichtete die „Financial Times“ am 9. Februar.
Gore, der acht Jahre lang als US-Vizepräsident amtiert hatte und dem wieder Ambitionen für eine erneute Präsidentschaftskandidatur nachgesagt werden, hatte schon mit seiner Oscar-nominierten Dokumentation „Eine unbequeme Wahrheit“ dem ökologischen Problem der menschlich verursachten Klimaerwärmung zu mehr Bekanntheit verholfen. Nun sollen Konzerte in Städten wie London, Washington, Rio de Janeiro, Kapstadt, Schanghai oder Kyoto für noch mehr Aufmerksamkeit sorgen.
Unter dem Arbeitstitel „SOS“ soll das weltweite Event Benefizveranstaltungen wie Live8 in den Schatten stellen, hieß es in London. Ein Publikum von rund zwei Milliarden Menschen soll erreicht werden. Neben den Konzerten sind begleitende Elemente in anderen Medien geplant.



