Erstmals seit 1998 weist die Sendezeitenstatistik der österreichischen AKM Zuwächse bei den im ORF gesendeten Titeln aus lokaler Produktionen aus. Nach einem Bericht der Musikergilde vom Vortag der AKM-Generalversammlung stieg dieser Anteil von 13,2 Prozent im Jahr 2001 auf 14,9 Prozent im Jahr 2002. Dabei erzielt der mit einer Tagesreichweite von 41 Prozent stärkste ORF-Sender, Hitradio Ö3, laut Musikergilde trotz Zuwächsen von 0,43 Protent allerdings nur eine nationale Quote von 4,5 Prozent. Gleichzeitig kommt FM4 mit einer Reichweite von 3,5 Prozent auf einen Austria-Anteil von 18,9 Prozent, nach nur 14,5 Prozent im Vorjahr. Zuwächse gab es auch bei Ö1: Hier liegen die Austria-Quoten nun bei der U-Musik bei 12,3 und bei der E-Musik bei acht Prozent. Die neun Landesstudios spielten schließlich durchschnittlich 16,1 Prozent heimische Produktionen, hier stieg der Anteil um 1,25 Prozentpunkte. Einschließlich Signantions (Jingles/Station IDs), Hintergrundmusik und Werbung stieg der Gesamtanteil von Komositionen österreichischer Musikschaffender am ORF-Programm von 17,7 Prozent im Jahr 2001 auf nunmehr 18,6 Prozent.
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