Der Verband der unabhängigen Plattenfirmen Großbritanniens schlägt sich im kürzlich vom Zaun gebrochenen Streit zwischen dem Phonoverband BPI und der Verwertungsgesellschaft MCPS-PRS auf die Seite der großen Plattenfirmen. Die geforderten Tarife würden gerade auch unbekannte Künstler darin behindern, ihre Musik online zu verkaufen, kritisiert die AIM. Gegenüber dem technikorientierten Nachrichtendienst „Register“ stellt AIM-Sprecher Sam Shemtob eine Beispielrechnung auf, nach der eine unabhängige Band mit einem Wahrnehmungsvertrag bei der MCPS-PRS, die auf ihrer eigenen Homepage Downloads anbieten will, pro Jahr über diesen Kanal rund 25.000 Songs verkaufen müsste, um ein Geschäft zu machen. „Das ist allemal genug, um seriöse Nischenanbieter abzuschrecken“, resümiert Shemtob.
AIM greift in Tantiemenstreit ein
Die britischen Indies schlagen sich im Streit zwischen BPI und MCPS-PRS auf die Seite der großen Plattenfirmen. Die geforderten Tarife würden unbekannte Künstler darin behindern, ihre Musik online zu verkaufen, kritisiert die AIM.


