Musik

Aggro Berlin diskutiert mit Griefahn im Bundestag

Die Jugendzeitschrift „Bravo“ initiierte ein Gipfeltreffen der besonderen Art: Im Berliner Bundestag sprachen u.a. Sido und Monika Griefahn, Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien, über die Kritik, die gegen den Rap erhoben wird.

Die Jugendzeitschrift „Bravo“ initiierte ein Gipfeltreffen der besonderen Art: Im Berliner Bundestag trafen Vertreter der Rapszene deutsche Politiker. Daran nahmen Rapper Sido, R. Specter (Labelchef Aggro Berlin), Monika Griefahn, Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien, und Niels Annen, SPD-Bundestagsmitglied, teil. Thema der Diskussion waren die Vorwürfe, die gegen einige Rapper wegen Gewaltverherrlichung und rechtsradikalem Gehabe erhoben wurden.

Dabei appellierte Griefahn an Sido wie auch an alle Rapper, ihre Vorbildfunktion zu nutzen. „Mach was daraus und trag dazu bei, dass unsere Gesellschaft und unsere Sprache besser wird.“ Den Vorwurf der Rechtsradikalität wies Sido zurück. „Ich sauge mir meine Texte und meine Sprache ja nicht aus den Fingern“, sagte er. „Ich erzähl nur das, was ich aus dem Märkischen Viertel kenne.“

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