Musik

Abschied von J.Lo

J.Lo ist tot – es lebe Jennifer Lopez: Die südamerikanische Sängerin erklärt ihr Diva-Alter-Ego zur Geschichte. Jetzt ist die Puertorikanerin in ihr am Drücker.

Jennifer Lopez hat ein für alle Mal genug. Dummerweise von sich selbst – oder doch von einem erheblichen Teil ihres künstlerischen Egos. Denn die Sängerin, Schauspielerin und erprobte Beziehungscrasherin will nicht länger J.Lo sein. Jennifer Lopez, ja – aber eben nicht mehr J.Lo, die Diva.

Gegenüber der britischen Tageszeitung „The Guardian“ beteuerte die 37-jährige Künstlerin: „Ich bin nicht mehr J.Lo. Das ist alles vorbei mit den lächerlichen Geschichten über Wutausbrüche und ägyptische Bettwäsche. Das ist alles Vergangenheit. Ich bin Jennifer Lopez. Ich glaube, als Frau ist mir jetzt klarer, wer ich wirklich bin.“

So was von puertorikanisch

Wie’s der Zufall so will, fällt die Rückbesinnung auf ihre Wurzeln mit der Vermarktung des ersten spanischsprachigen Albums, „Como Ama Una Mujer“, mit Latino-Lovesongs zusammen. Doch J.Lo, pardon, Jennifer Lopez, hält sich momentan für typisch puertorikanisch – vermutlich mal abgesehen vom Kontostand: „Ich bin unglaublich stolz auf meine Kultur, und ich glaube, ich bin komplett durch meine Kultur definiert. Mein Temperament, mein Körper – alles, was ich bin, ist sehr puertorikanisch.“ Das hört man gern. Stimmt ja auch: Puertorikanerin sein ist wirklich spitze. Vor allem, wenn man nicht in San Juan, sondern New York geboren wurde und ein Leben als Multimillionärin in Hollywood führt. Schönen Gruß ans Barrio, eure Sista J.