Branchenexperten erwarten, dass Apple auf absehbare Zeit seine ablehnende Haltung zum Musikverkauf in Form eines digitalen Abonnements aufgeben wird. Da Subskriptionsdienste bereits in vier Jahren mehr Umsätze erwirtschaften werden als der Verkauf von Einzeldownloads, sei ein Sinneswandel beim Computerhersteller durchaus möglich.
Laut David Card, Analyst bei den Marktforschern von Jupiter, werden künftig „viele Millionen Menschen jährlich fünf bis 15 einzelne Downloads kaufen. Dagegen werden nur wenige Millionen Menschen monatlich zehn bis 15 Dollar für ein Musikabo ausgeben“. In der Summe bedeute dies, dass im Jahr 2009 mit Einzelverkäufen 800 Mio. Dollar und mit Musikabos 890 Mio. Dollar umgesetzt werden können. Nach Ansicht von Card ist der einzige Grund, warum Apple seinen iTunes Music Store betreibt, die Aussicht auf mehr iPod-Verkäufe. Sollte das Abomodell bei den Konsumenten gut ankommen, dann werde auch Apple seine Strategie anpassen.


