Der ehemalige Songwriter der Pop-Titanen Abba, Björn Ulvaeus, soll der schwedischen Steuerbehörde 87 Millionen Kronen oder umgerechnet 9,2 Millionen Euro nachzahlen. Beamte des Fiskus stießen auf undurchsichtige Finanzkanäle des Musikers. Ulvaeus habe den Steuerfahndern zufolge Tantiemen auf ein Firmennetzwerk in den Steuerparadiesen Isle of Man und den Niederländischen Antillen umgelenkt. Der in Schweden steuerpflichtige Gründer einer der umsatzstärksten Musikgruppen aller Zeiten muss sich nun gegen den Vorwurf der jahrelangen Unterschlagung von Steuergeldern verteidigen.
Sprecher des Geschäftmanns nannten dessen Umzug nach London als Grund für die internationalen Verflechtungen seines Einkommens. Ulvaeus‘ Rechtsanwalt, Sven Rygaard, zeigte sich der Stockholmer Zeitung „Dagens Nyheter“ gegenüber zuversichtlich und stellte klar: „Wir sind davon überzeugt, diesen Fall zu gewinnen.“
Hollywood-Star Tom Hanks plant momentan eine Verfilmung des Abba-Erfolgsmusicals „Mamma Mia“.


