Musik

80.000 erheben „Stimmen gegen Armut“

Gemeinsam mit Stars wie Herbert Grönemeyer, Bono, Bob Geldof und den Toten Hosen haben am 7. Juni in Rostock über 80.000 Musikfans ihre „Stimmen gegen Armut“ erhoben.

Gemeinsam mit Stars wie Herbert Grönemeyer, Bono, Bob Geldof und Die Toten Hosen haben am 7. Juni in Rostock über 80.000 Musikfans ihre „Stimmen gegen Armut“ erhoben.

Herbert Grönemeyer, Mitinitiator des Konzerts, appellierte gleich zu Anfang an die Teilnehmer des G8-Gipfels in Heiligendamm, die Afrika gegebenen Versprechen zu halten und den Menschen dort aus der Armut zu helfen. „Wenn sie es hier nicht hinkriegen, dann wird es sehr eng und der Weg ist noch weit“, beschwor Grönemeyer die Staatschefs.

Die Berliner Raggae-Band Seeed eröffnete das Konzert auf dem Rostocker IGA-Gelände, gefolgt unter anderem von 2raumwohnung, den Beatsteaks und Silbermond. Bis zum Abend wechselten sich 20 Bands und Sänger ab, darunter auch Künstler aus Mosambik, Uganda, Sambia, Mali, Bangladesh und dem Senegal. Einer der Höhepunkte war die gemeinsame Interpretation von Bob Marleys „Redemption Song“ von Bob Geldof, Bono und Youssou N’Dour.

Die 80.000 Besucher mussten vor dem Eintritt auf das IGA-Gelände Personenkontrollen über sich ergehen lassen, da nach den Krawallen vom 2. Juni die Sicherheitsmaßnahmen verschärft worden waren. So durften beispielsweise keine Flaschen auf das Gelände mitgenommen werden. Die geplante Übertragung des Konzerts auf eine Großbildleinwand am Strand von Warnemünde wurde ebenfalls wegen der angespannten Sicherheitslage abgesagt.

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