Mit über 50.000 Fans bildete das Heimspiel der Toten Hosen in der Düsseldorfer LTU Arena den Höhe- und Schlusspunkt ihrer Europatournee. „Was für eine Party“, jubelte Sänger Campino ins Mikrofon und turnte mit einer bengalischen Fackel in der Hand durch das Gestänge der Bühnenaufbauten. Die „Friss oder stirb“-Tour avancierte zur bislang erfolgreichsten Tournee der Toten Hosen: in über 60 Konzerten wollten mehr als 700.000 Menschen Campino & Co. sehen. Trotz des immensen Erfolges kündigte der Sänger bereits auf der Bühne „eine längere Pause“ der Gruppe an.
Der rund zweieinhalbstündige Auftritt in ihrer Heimatstadt Düsseldorf bescherte neben den großen Hits der Band auch neues Material, Coverversionen von Clash- und Ramones-Songs, Filmsequenzen aus der 23-jährigen Karriere und die obligaten Attacken gegen die Lieblingsfeinde der Toten Hosen – gegen den FC Bayern München, die Nachbarstadt Köln und die CDU. An die Adresse von Kanzlerkandidatin Angela Merkel ging ein besonders kesser Spruch: Sie sei, so Campino, „ein Spätschaden der Frauenbewegung“.
Weitere Informationen finden sich unter www.dietotenhosen.de.




