Musik

50s Jagd nach Partymäusen

Der Rapper schickt Girl-Scouts in die Clubs.

Brust oder Keule? Wenn 50 Cent nach Chicks verlangt, dann gibt es kein Entweder-oder – wohlproportioniert muss das Formfleisch sein, frisch und saftig. Tiefgekühltes Gammelfleisch kommt ihm nicht in die Tüte, geschweige denn in den Partysalon.

Der derzeit durch Europa tourende Gangsta machte ja erst kürzlich mit seinem von sich reden. Jetzt sind die anderen Hauptstädte dran. Und so macht in der besinnlichen Vorweihnachtszeit die Kunde die Runde, dass 50 in London einen Teil seiner Entourage losgeschickt hat, um Chicks abzuchecken. Im hippen Embassy Club schwärmten die Girl-Scouts aus und luden handverlesene Schönheiten zu 50s „Privatparty“ ein. Erfolgreich, wie man hört.

Be bitch, or die tryin‘

Von weniger Erfolg gekrönt muss jedoch ein ähnlich gelagerter Versuch in Paris gewesen sein. 50, diesmal persönlich in einem Club anwesend, langweilte sich an seinem Tisch. Also schickte er seine Bodyguards los, ihm ein paar Leckereien zu besorgen. Als er jedoch vernehmen musste, dass sich die angesprochenen Tanzmäuse nicht für den American Gigolo interessierten, verließ der Rapper die Location: fluchtartig, mit versteinertem Gesicht und ausgehungert.