Dass 50 Cent sich für den Größten hält, dürfte mittlerweile jeder wissen. Weniger bekannt ist, dass er sich als den „König der Originalität“ bezeichnet. Das selbstgewählte Synonym kam dem Eminem-Schützling erst vor kurzem in den Sinn und über die Lippen, als er das Konzept seiner neuen Platte vorstellte.
Die ist eigentlich nicht neu, liegt sie doch schon seit März in jedem noch so kleinen Laden aus. Mehr als sechs Millionen Exemplare wurden von „Massacre“ bislang weltweit abgesetzt – aber 50 Cent scheint das nicht genug zu sein. Anfang September erscheint das Album noch mal, diesmal als Special Edition. Das Besondere, beziehungsweise „königlich Originelle“ daran: Jedem Track ist sein eigens produziertes Video beigefügt.
De-Li-La-Lirium
„Die Videos zeigen dem Käufer exakt das, worüber ich nachdachte, als ich die Musik schrieb“, so der Großspur-Rapper. Kaum verwunderlich, dass in den Filmchen des „Candy Shop“-Interpreten viel nackte Haut zu sehen ist. Das Video zu „Disco Inferno“ beispielsweise wurde von 50 persönlich gedreht: Zu sehen sind jede Menge leicht bekleidete Frauen, die sich beim exzessiven Ass-Shaking und gegenseitigem Küssen in Hollywood’s Concorde Club amüsieren.
In welcher Parallelwelt sich der Rapper aufhielt, als er in Zeichentrickbildern dachte, ist nicht überliefert.


