In den USA fehlen derzeit offenbar schlagkräftige Neuveröffentlichungen, die das Zeug für die Charts-Spitze haben. 50 Cent bleibt nun schon die vierte Woche in Folge unerreicht. „The Massacre“ verkaufte weitere 329.000 Exemplare, insgesamt nähert sich der Rapper der Marke von 2,5 Mio. Dahinter festigt die Compilation „Now 18“ mit 269.000 Verkäufen Rang zwei. Erst an dritter Stelle reiht sich mit Frankie J ein Neueinstieg ein: Das R&B-Album „The One“ fand in der ersten Woche 130.000 Fans. Ein Dauerbrenner bleibt Green Day, „American Idiot“ verkaufte noch mal 103.000 Einheiten und hält sich damit vor dem zweiten Top-Ten-Debüt.„Lullabies To Paralyze“ bescherte Queens of the Stone Age mit 97.000 Kopien die beste Erstverkaufswoche der Bandgeschichte.
3000 CDs weniger lassen Jack Johnsons „In Between Dreams“ auf Position sechs fallen, weitere 2000 Platten weniger befördern Kelly Clarksons „Breakaway“ an die siebte Stelle, während 74.000 Verkäufe von „Hot Fuss“ die Killers auf Platz acht halten. Einen Sprung von 17 zurück auf neun vollbringt „Love.Angel.Music.Baby“, Gwen Stefanis TV-Auftritte bei „Saturday Night Live“, David Letterman, „Good Morning America“ und „MTV TRL“ haben offenbar ihre Wirkung nicht verfehlt und veranlassten 68.000 Fans zum CD-Kauf – ein Plus von 69 Prozent im Vergleich zur Vorwoche.
Der dritte Top-Neueinsteiger der Woche vervollständigt die ersten zehn Ränge: Die Band Lifehouse verkauft von ihrem gleichnamigen Album 62.960 Stück und hält damit Country-Star Trace Adkins mit hauchdünnem Vorsprung auf Distanz: „Songs About Me“ setzte auf Platz elf lediglich 90 CDs weniger ab.



