45.000 Fans feierten Madonna beim ersten ihrer beiden von Marek Lieberberg veranstalteten Deutschland-Konzerte im Rahmen der „Confessions Tour“ am 20. August in Düsseldorf.
Trotz der Kritik zahlreicher Kirchenvertreter verzichtete Madonna nicht auf die umstrittene Kreuzigungsszene, bei der die Pop-Ikone mit Dornenkrone an einem Kreuz über die Bühne schwebt. Wie nun feststeht, wird die Staatsanwaltschaft Düsseldorf, die angekündigt hatte, das Konzert genau zu beobachten, kein Ermittlungsverfahren wegen „Beschimpfung von Bekenntnissen und Religionsgemeinschaften“ einleiten. Es liege kein Anfangsverdacht für eine Straftat vor, bestätigte Johannes Mocken, Sprecher der Staatsanwaltschaft. Die Konzertbesucher zeigten sich davon wenig beeindruckt und feierten Madonnas Konzert frenetisch. In der ausverkauften Düsseldorfer Arena sahen sie eine aufwändige zweistündige Show und zahlten teilweise über 200 Euro für einen Sitzplatz. Musikalisch dominierte der treibende Club-Sound des letzten Madonna-Albums den Abend.
Der gestrige Auftritt in Düsseldorf war Madonnas erstes Deutschland-Konzert seit fünf Jahren. Ihr zweites und zugleich letztes Deutschland-Gastspiel während ihrer Welttournee bestreitet die Pop-Ikone am morgigen 22. August in Hannover.



