Von Sommerwetter konnte zwar keine Rede sein beim diesjährigen Chiemsee Reggae Summer, doch Stimmung kam trotzdem auf bei den 25.000 Gästen. Besonders die Konzerte, die im Zelt stattfanden, wurden sehr gut angenommen.
Michael Buchholz, der beim Reggae Summer für die Pressearbeit zuständig ist, berichtet: „Eine ganz besondere Stimmung gab es heuer bei den Shows im Zelt: Bei „House of Riddim“ war es mit 7000 Zuschauern gesteckt voll, und die Stimmung war einmalig“. Auch die Blue Man Group, die man weder mit Festivals noch mit Reggae in Verbindung bringen würde, riss das Publikum unter der schützenden Zeltplane zu Begeisterungsstürmen hin.
Auf der Hauptbühne sorgten Dancehall-King Sean Paul und Altmeister Jimmy Cliff auf beiden Seiten des Reggae-Spektrums jeweils für beste Stimmung bei den Fans. 15.000 von ihnen sind, wie Buchholz berichtet, mit der Bahn gekommen, da das Ticket auch die Zugfahrt beinhaltete: „Das sind 2000 mehr als im letzten Jahr. Die Bahn war da auch absolut flexibel und hat statt eines geplanten Sonderzugs gleich sieben eingesetzt.“
Prominentester Besucher des Chiemsee Reggae Sommer war Ernst August von Hannover, der in Begleitung der afrikanischen Sängerin Khadja Nin gesehen wurde.
Für das nächste Jahr haben die Veranstalter Chiemsee Reggae Productions und FKP Scorpio Burining Spear als Hauptact eingeplant.



