Musik

220.000 Besucher in Montreux

Ein Konzert des legendären kanadischen Jazz-Pianisten Oscar Peterson schloss am Sonntag die mittlerweile 39. Ausgabe des Montreux Jazz Festivals ab. Das Publikum bedachte Peterson und sein Quartett mit frenetischem Applaus und stehenden Ovationen.

Ein Konzert des legendären kanadischen Jazz-Pianisten Oscar Peterson schloss am Sonntag die mittlerweile 39. Ausgabe des Montreux Jazz Festivals ab. Das Publikum bedachte Peterson und sein Quartett mit frenetischem Applaus und stehenden Ovationen.

96.000 Besucher, etwas weniger als im letzten Jahr, wollten die kostenpflichtigen Konzerte sehen, 220.000 kamen insgesamt an den Genfer See. An die 250 Bands, Solisten und DJs gaben auf den diversen Konzert- und Freilichtbühnen ihr Bestes und untermauerten einmal mehr den Ruf des Festivals als eines der abwechslungsreichsten weltweit. Vom klassischen Jazz eines Oscar Peterson zum Blues eines B.B. King, von Devandra Banharts Neo-Folk zu den Noise-Attacken von Fantomas, von Salsa-Maestro Ray Baretto zu den rockenden Queens of The Stone Age, hier wurde jedes Genre bedient, und das Publikum kam auf seine Kosten, denn nur die Besten jeder Gattung werden nach Montreux eingeladen.

Zum 40. Jubiläum im nächsten Jahr (30. Juni bis 15. Juli 2006) werden laut Festivalleiter Claude Nobs R.E.M., Tori Amos sowie The Corrs, begleitet vom Prager Symphonieorchester, erwartet.

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