Musik

17 Mio. US-Bürger verzichten auf Musikdownloads

Die Klagewelle der Musikbranche macht offenbar Eindruck bei Onlinenutzern, zumindest bei manchen: Eine PEW-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass rund 17 Mio. US-Bürger Musikdownloads eingestellt hätten. Trotzdem steigt die Zahl der Downloader.

Die Klagewelle der Musikbranche macht offenbar Eindruck bei Onlinenutzern, zumindest bei manchen: Eine Studie des PEW Internet & American Life Projects kommt zu dem Ergebnis, dass rund 14 Prozent der Befragten zuletzt keine Musik mehr aus dem Internet heruntergeladen haben. Hochgerechnet entspricht das etwa 17 Mio. US-Bürgern. Rund ein Drittel dieser Gruppe gab an, das Downloading aufgrund der Sorge vor rechtlichen Konsequenzen aufgegeben zu haben. Trotzdem stieg die Zahl der aktiven Downloader erneut an: Nachdem laut einer PEW-Studie auf Basis von im November 2003 erhobenen Daten zuletzt 14 Prozent aller Befragten eingestanden, Musik aus dem Internet zu ziehen, waren es nun 18 Prozent – hochgerechet ein Zuwachs von 18 auf 23 Mio. Bürger. Diese nun veröffentlichten Daten sammelten die PEW-Macher im Februar 2004. Dabei wird allerdings nicht gefragt, ob die Songs aus legalen oder illegalen Quellen stammen. 38 Prozent der Downloader gaben zwar an, derzeit seltener aktiv zu werden, parallel dazu stieg aber die Zahl der P2P-Nutzer, die selbst Songs oder Filme zum Tausch anbieten, von 20 Prozent bei der letzten Umfrage auf nunmehr 23 Prozent an.

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