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TixforGigs nimmt Leipziger Liveszene an die Hand

Der Ticketdienstleister TixforGigs will gemeinsam mit dem Verein LiveKommbinat Leipzig e.V. die städtische Livemusik und Cubkultur unterstützen. Ein eigenes Ticketing-System nach Hamburger Vorbild, FairTix, soll dies möglich machen.

Der Ticketdienstleister TixforGigs will gemeinsam mit dem Verein LiveKommbinat Leipzig e.V. die städtische Livemusik und Cubkultur unterstützen. Ein eigenes Ticketing-System nach Hamburger Vorbild, FairTix, soll dies möglich machen.

Die „unbürokratische“ Finanzierung basiere auf einem sogenannten „Clubeuro“. Spielstätten könnten diesen online beim Verkauf über den Leipziger Ticketanbieter einrichten. TixforGigs verzichte dann auf die Hälfte der Vorverkaufsgebühren. Konzertgehende würden für das entsprechend hervorgehobene Ticket einige Cents mehr oder gar weniger zahlen und somit den zweiten Beitrag leisten. Ein Euro pro verkauftem Ticket gehe dabei an LiveKommbinat, das sich der Förderung von Clubs und Spielstätten verschrieben hat.

Jörg Kosinski, Vorstand LiveKommbinat Leipzig, schwärmt von dem „Instrument“, mit dem der Verein „als Vertretung von vierzehn Leipziger Clubs und Musikspielstätten nachhaltig und stärker als zuvor Leipziger Club- und Spielstätten unterstützen können“. Der Verein könne so wiederum „spielstättenübergreifend“ eigene Förderprogramme auf die Beine stellen. Derweil danke er TixforGigs für die „großzügige Unterstützung“, ohne die das Modell nicht funktionieren würde und erhofft sich „möglichst viele Gäste“, die von dem Angebot Gebrauch machen.

TixforGigs erprobte das Verfahren vor mehr als zehn Jahren laut eigenen Angaben erfolgreich in Hamburg in Zusammenarbeit mit dem dort ansässigen Clubkombinat. Markus Ohm, Geschäftsführer TixforGigs, resümiert in diesem Zusammenhang: „Als Leipziger Unternehmen freut es uns umso mehr, die heimische Clubkultur nun endlich auch in dieser Form unterstützen zu können. Naturgemäß hat es eine Weile gedauert, alle Beteiligten unter einen Hut zu bekommen. Unsere Erfahrungen in Hamburg stimmen uns aber äußerst optimistisch, zumal die so generierten Einnahmen in der Stadt bleiben.“