Michael Chua wird in seiner neuen Rolle als Vice President und General Manager in Sunos New Yorker Büro in West Chelsea arbeiten, wie „Digital Music News“ berichtet.
Suno hatte Songkick im November 2025 von der Warner Music Group übernommen – im Zuge der Lizenzvereinbarung, mit der der Konzern seine Urheberrechtsklage gegen Suno beilegte. Nun will das Unternehmen die Plattform enger mit seiner eigenen verzahnen und Konzertempfehlungen verbessern, damit Fans noch mehr Shows entdecken und besuchen. So wolle das Team nach Unternehmensangaben „neue Wege finden, Artists und Fans näher zusammenzubringen“.
Chua kommt von Ticketmaster, wo er zuletzt als Vice President Of Global Business Development And Strategic Partnerships aktiv war. Bei Ticketmaster baute er Produktpartnerschaften unter anderem mit Google, YouTube, Spotify, Apple Music, TikTok und Snap auf, über die Fans Veranstaltungen finden und Tickets kaufen konnten, ohne die Website oder App von Ticketmaster zu besuchen.
Der Musikmanager war er elf Jahre bei dem Live-Nation-Unternehmen tätig und beriet im Jahr 2013 kurzzeitig Songkick. Das amerikanische Branchenblatt“Variety“ listete ihn 2024 in seinem „10 AAPI Music Executives Making An Impact“-Ranking.
„Suno entwickelt Werkzeuge, mit denen Musiker:innen kreieren, Fans erreichen und langfristige Karrieren aufbauen, dazu muss auch Livemusik gehören“, kommentiert Chua. Er sehe bei Suno die Chance, Artists zu helfen, einen Song von der ersten Idee bis auf die Bühne zu bringen. Die Fans sollten dabei auf dem gesamten Weg mitgenommen werden.
Auf LinkedIn schreibt er, einige seiner liebsten Menschen hätten Songkick über fast zwei Jahrzehnte mit aufgebaut – er übernehme die Aufgabe mit „echtem Pflichtgefühl“. Zudem macht Chua darauf aufmerksam, dass Suno in allen Bereichen Personal suche.
Paul Sinclair, Chief Music Officer bei Suno, sagt zur neuen Personalie: „Michael hat seine gesamte berufliche Laufbahn an der Schnittstelle zwischen Technologie und Livemusik verbracht, und ich freue mich darauf, dieses Team mit seiner Unterstützung aufzubauen.“ Ein Schwerpunkt des Teams werde die Förderung des Nachwuchses sein, etwa durch das Förderprogramm Spark, das im Juni 2026 an den Start ging und sich an unabhängige Artists richtet.






