Live

Nun wird auch in Österreich Rausgegangen

Die Eventplattform Rausgegangen erweitert ihr Angebot ab sofort auf Österreich. Nutzer:innen können jetzt lokale Veranstaltungen in österreichischen Städten entdecken, während Veranstaltende ihre Termine kostenlos listen und vermarkten können. Den Auftakt macht Wien.

Rausgegangen begründet die Expansion mit der kulturellen Vielfalt des Landes und einer bereits vorhandenen Nachfrage aus der österreichischen Community.

CEO Tim Betzin erklärt: „Wien stand schon lange auf unserer Liste – aber ehrlich gesagt haben uns die Österreicher:innen selbst ein bisschen geschubst. Wir haben immer wieder gehört: Wann seid ihr endlich bei uns? Das zeigt uns: Der Bedarf ist da. Wien ist der Auftakt und wir freuen uns darauf, mit der österreichischen Community gemeinsam zu wachsen.“

Das Unternehmen bringt nach eigenen Angaben mehr als sechs Millionen monatliche Pageviews, 1,5 Millionen Instagram-Follower:innen und über eine halbe Million Nutzer:innen aus dem deutschen Markt mit. Dort wurde Rausgegangen dieses Jahr auch für den Preis für Popkultur in der Kategorie „Gelebte Popkultur“ nominiert, der Ende Juni 2026 über die Bühne ging.

Veranstaltende erhalten über die Software Zentrale eine All-in-one-Lösung von der Eventveröffentlichung bis zum Gästelistenmanagement und können Termine in Österreich zunächst kostenlos eintragen. Die ebenfalls kostenfreie Website und App filtern Events für User:innen nach Kategorie, Datum und Interessen. Über eigene Profile können sie einander folgen, um gemeinsame Ausgehpläne zu koordinieren.

Später will Rausgegangen auch etablierte Formate wie die Geheimkonzerte und das Datingformat Love At First Slide nach Österreich bringen. Termine folgen in den kommenden Monaten. Im Jahr 2025 veranstaltete die Kölner Firma 97 Konzerte in 25 deutschen Städten, darunter zum Beispiel zur Einstimmung aufs Superbloom Festival in München.

Der Österreichstart folgt gut ein Jahr nach der Übernahme der Mehrheit an Rausgegangen durch den ebenfalls aus Köln stammenden Medienkonzern DuMont im April 2025. Das Gründerteam um Betzin leitet das Unternehmen weiterhin eigenständig.