“Wie wir gehandelt haben, war in der Tat ein Fehler. Das tut mir leid. Meinungsfreiheit ist das höchste Gut, das wir in Deutschland haben, sie ist zu schützen“, erklärt Markus Krampe, Chef des Glücksgefühle Festivals, beim Medienpartner „Bild„. Damit meint er natürlich die Ausladung der deutschen Band Alphaville, nach der sich in den sozialen Medien Empörung breit machte.
Am 2. September machte Alphaville-Sänger Marian Gold öffentlich, dass der Grund für die Absage des Auftritts am Hockenheimring wohl war, dass die Veranstalter der Formation verbieten wollten, sich auf der Bühne auch nur in irgendeiner Art zu politischen Sachverhalten zu äußern.
Anschließend bezeichnete Krampe die Aussagen von Marian Gold als „inakzeptabel“. Man lasse sich „nicht in irgendeine politische Ecke drängen und werde sich hier mit allen Mitteln wehren“.
Doch nun die Kehrtwende: gegenüber „Bild“ verkündet Krampe, man wolle Alphaville nun doch wieder einladen, „wie geplant Teil des Festivals zu sein. Nicht als Zeichen eines Nachgebens, sondern als bewusste Entscheidung für das, was uns verbindet“.
Ein Statement von Alphaville steht aktuell noch aus.
Nachdem Marian Gold die Ausladung öffentlich gemacht hatte, solidarisierten sich viele Musiker:innen mit ihm – darunter die Toten Hosen oder auch Culcha Candela. Letztere sind ebenfalls für das Glücksgefühle Festival gebucht und kündigten via Social Media an, sich auf der Glücksgefühle-Bühne nun erst recht politisch äußern zu wollen.






