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Christoph Bürge gibt Co-Präsidium der Swiss Music Awards ab

Christoph Bürge gibt das Co-Präsidium der Swiss Music Awards ab und wird Ehrenpräsident. Roman Varisco beendet nach neun Jahren seine Arbeit als Geschäftsführer. Zudem führen die Awards eine neue Kategorie ein.

Die Swiss Music Awards stellen ihre Führung neu auf: Christoph Bürge gibt sein Amt als Co-Präsident aus privaten Gründen ab. Der Verein ernennt ihn daraufhin zum Ehrenpräsidenten.

Roman Varisco beendet nach neun Jahren seine Tätigkeit als Geschäftsführer. Philipp Truniger wird Variscos Nachfolger. Stefan Planta, bisher Co-Präsident, übernimmt die Rolle des Präsidenten.

Der Verein würdige Bürges „außerordentliche Verdienste“ sowie sein „langjähriges Engagement“. Er habe die Awards über viele Jahre entscheidend geprägt und wesentlich dazu beigetragen, sie als wichtigste nationale Plattform für die Auszeichnung und Sichtbarkeit des Schweizer Musikschaffens zu etablieren. Dem Preis bleibe er als Ehrenpräsident eng verbunden.

Zugleich erweitern die Swiss Music Awards ihr Auszeichnungsangebot: Die neue Kategorie „Best Export“ würdigt künftig Schweizer Künstler:innen, die über die Landesgrenzen hinaus erfolgreich sind und das Schweizer Musikschaffen international sichtbar machen.

Bereits im September 2026 hatte der Verein seine Strukturen umgebaut. Der bisherige Verein Press Play benannte sich in Verein Swiss Music Awards um, die Leitung übernahm ein dreiköpfiger Vorstand aus Planta, Truniger und Robin Brühlmann. Planta ist CEO von Phonag Records und Teil des IFPI-Vorstands in der Schweiz. Truniger gehört der Geschäftsleitung der IFPI an und führt als CEO die Lizenzgesellschaft Audion. Brühlmann ist seit 2024 für die Preisverleihung tätig und verantwortet den Bereich Event und Sponsoring.

Mit den neuen Strukturen wolle man die Marke „langfristig weiterentwickeln, ausbauen und zeitgemäß positionieren“, hieß es vor rund einem Monat. „Die Swiss Music Awards sind weit mehr als eine Preisverleihung“, erklärte der Vorstand damals in einem gemeinsamen Statement. Ziel sei es, Event, Award und Marke kontinuierlich weiterzuentwickeln und organisatorisch wie inhaltlich fit für die Zukunft zu machen.

Teil der Planung ist die Verlängerung mit dem Zürcher Hallenstadion, auf die sich der Verein für die nächsten fünf Jahre geeinigt hat. Die langfristige Partnerschaft schaffe Planungssicherheit und eröffne neue Möglichkeiten für die Weiterentwicklung der Awards. Die 20. Ausgabe findet am 13. März 2027 statt.