Kino

VU will verkaufen oder nochmal an die Börse

Vivendi Universal (VU) will beim weiteren Schuldenabbau keine Zeit verlieren. Der Verkauf von Firmenanteilen steht ganz oben auf der Agenda. Für das Entertainment-Geschäft stehen sechs Interessenten Schlange.

Vivendi Universal will beim weiteren Schuldenabbau keine Zeit verlieren. Um insgesamt sieben Mrd. Euro will der Mischkonzern bis Jahresende seine Aussenstände verringern. Der Verkauf von Firmenanteilen steht dabei ganz oben auf der Agenda. Für das Entertainment-Geschäft stehen sechs Interessenten Schlange: Ölmogul Marvin Davis, Edgar Bronfman jr., Liberty Media, Metro-Goldwyn-Mayer, Viacom und NBC. „Die Gebote werden bis zum 23. Juni eingeholt sein. Wir verschwenden keine Zeit und gehen zügig voran“, sagte Jacques Espinasse, Finanzchef von VU, im Rahmen eines Analystenmeetings nach der Präsentation der Quartalszahlen. Geplant ist zum einen Verkauf von Vivendi Universal Entertainment (VUE) und womöglich auch die Trennung von Universal Music. Für die Musiksparte, die zuletzt deutliche Umsatz- und Gewinneinbußen verkraften musste, interessieren sich bislang allerdings nur die Bieter Davis und Bronfman. Als Alternativlösung gilt laut Espinasse aber auch ein Börsengang von VUE.

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