Der Video-on-Demand-Deal zwischen Sony BMG und AOL sorgt in der Branche mancherorts für Verwunderung. Während Universal auf nichtexklusive Verträge mit den großen Portalen setzt, will Sony BMG seine Inhalte vorerst ausschließlich über AOL an die Fans bringen. Offiziell ist das Abkommen zwischen der Nummer zwei der Musikkonzerne und der Nummer zwei der Onlineportale noch gar nicht bestätigt, doch es gilt als offenes Geheimnis, dass Sony BMG für einen Zweijahresvertrag zwischen 25 und 30 Mio. Dollar für die exklusiven Onlinestreamingrechte des Clipkatalogs von AOL erhält.
Angeblich habe der Major auch mit Yahoo! verhandelt, doch ohne Ergebnis. Dem US-Branchendienst „Hits“ zu Folge fürchten Künstler und ihre Managements indes bereits, bei diesem Deal den Kürzeren zu ziehen. Während Sony BMG dem Vernehmen nach bis zu drei Dollar pro Videostream von AOL erhalte, sollen die Künstler mit 30 bis 50 Cents abgespeist werden.





