Kino

Vivendi will ins Downloadgeschäft

Der französische Mischkonzern Vivendi arbeitet an der Einführung eines Downloadportals für Medienprodukte aller Art. Musik, Filme und Games sollen übers Internet und den mobilen Vertriebsweg verkauft werden – und dabei die Pleite um das Vizzavi-Projekt vergessen lassen.

Der französische Mischkonzern Vivendi arbeitet an der Einführung eines Downloadportals für Medienprodukte aller Art. Vermutlich bis Oktober sollen in Frankreich über die Vertriebswege Online und Mobile Inhalte wie Musik, Videos und Games verkauft werden, berichtet das Wirtschaftsblatt „Les Echos“. In anderen europäischen Märkten soll das Konzept danach schrittweise eingeführt werden.

Die Multimedia-Website soll mit populären Angeboten wie YouTube oder MySpace konkurrieren, heißt es aus Paris. Wie der Service heißen soll, ist derweil noch unklar. Bekannt ist nur, dass die Vivendi-Tochter Universal Mobile International unter der Leitung von Cédric Ponsot den neuen Ableger Vivendi Mobile Entertainment (VME) aufbaut. VME soll sich bereits Domain-Namen wie Yoohub.fr, Yuhub.fr, Mobhub.fr oder Creattic.fr gesichert haben.

Die Investitionen in das Projekt sollen indes eher im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich liegen. Mit der vom damaligen Vivendi-Chef Jean-Marie Messier unter großem Trara gegründeten und inzwischen wegen Erfolglosigkeit beerdigten Vizzavi-Plattform hatten die Franzosen erheblich mehr Geld vernichtet.

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