Der französische Mischkonzern Vivendi hat ein Übernahmeangebot der Investmentbanker von Kohlberg Kravis Roberts & Co (KKR) über angeblich gut 50 Milliarden Dollar oder umgerechnet 40 Milliarden Euro abgelehnt. Die Vivendi-Konzernspitze bestätigte entsprechende Gespräche, allerdings seien diese nach Prüfung des als freundlich eingestuften Angebots bereits vor einiger Zeit ohne Ergebnis beendet worden. Zu Vivendi zählen unter anderem die Universal Music Group, der französische Bezahlsender Canal Plus sowie Movie-, Games- und Mobilfunkunternehmen.
An der Börse ist das vor wenigen Jahren im Zuge der Expansionsgelüste des damaligen Konzernchefs Jean-Marie Messier finanziell noch in schweren Turbulenzen befindliche Unternehmen derzeit rund 35 Milliarden Euro wert; am 3. November erreichte die Aktie mit 30,40 Euro ihren höchsten Kurs seit 2002. Erst vor wenigen Monaten hatte sich Großaktionär Alexander Vik mit seiner Sebastian Holding an einer Übernahme des Konzerns versucht.





