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Vivendi übernimmt Cegetel

Vivendi Universal kann sich gegen Vodafone durchsetzen: Der Mischkonzern gewinnt die Übernahmeschlacht um die französische Telekommunikationsfirma Cegetel und bezahlt vier Milliarden Euro für die Mehrheitsanteile.

Vivendi Universal (VU) kann sich gegen Vodafone durchsetzen: Der Mischkonzern gewinnt die Übernahmeschlacht um die französische Telekommunikationsfirma Cegetel und bezahlt vier Milliarden Euro für die Mehrheitsanteile. Das beschloss der Verwaltungsrat des Konzerns am Dienstag. Damit macht VU von seinem Vorkaufsrecht Gebrauch und erhöht seinen Anteil bei Cegetel auf 70, den bei der Mobilfunktochter SFR auf 56,1 Prozent. Die restlichen Anteile hält künftig Vodafone. SFR gilt als hoch profitabel und soll VU helfen, aus dem Schuldental zu kommen. Sowohl VU als auch Vodafone waren bislang Minderheitsgesellschafter bei Cegetel und lieferten sich in den vergangen Wochen einen Übernahmepoker. Börsianer in Paris bewerteten ein Festhalten von VU am Telefongeschäft zuletzt als Überlebenswichtig für den Konzern. Allerdings sagte VU-Chef Jean-René Fourtou nach der Vorstandssitzung, dass sich der Konzern mittelfristig entweder von seinem Telefongeschäft oder von seiner Unterhaltungssparte trennen wird.

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