Kino

Vivendi steigert im dritten Quartal Gewinne

Der Medienkonzern Vivendi Universal legte im dritten Quartal des laufenden Jahres beim Betriebsgewinn zu. Die Musikdivision schreibt ein Minus, die Unterhaltungssparte ein Plus.

Der Medienkonzern Vivendi Universal (VU) legte im dritten Quartal des laufenden Jahres beim Betriebsgewinn um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf rund 1,2 Millionen Euro zu. Ohne die jüngst verkaufte Versorgunsgsparte stieg der Betriebsgewinn um 44 Prozent. Nach Umsätzen bewegt sich VU mit 14,6 Milliarden Euro und einem Zuwachs von rund einem Prozent zwischen Anfang Juli und Ende September auf Vorjahresniveau, auf Pro-Forma-Basis um Zu- und Verkäufe bereinigt sanken die Einnahmen in diesem Zeitraum um vier Prozent. Konzernweit fuhr VU in den ersten neun Monaten Nettoverluste von 13,5 Milliarden Euro ein, im Vorjahr lag das Minus noch bei 900.000 Millionen Euro. Die Universal Music Group (UMG) verzeichnete im dritten Quartal bei Umsätzen von 1,3 Milliarden Euro ein Minus von neun Prozent, bereinigt um Währungseffekte bleibt ein Minus von zwei Prozent. Gleichzeitig brachen die Gewinne der Sparte im Jahresvergleich um 89 Prozent ein. VU schreibt dies vor allem den Umsatzeinbußen und höheren Kosten zu. Nach neun Monaten weist die UMG ein Umsatzminus von fünf Prozent und Gewinnrückgänge in Höhe von 51 Prozent aus. Die Konzernsparte Vivendi Universal Entertainment (VUE) erzielte im dritten Quartal duch Zukäufe ein Umsatzplus von sieben Prozent, auf Pro-Forma-Basis blieb ein Minus von 24 beziehungsweise bereinigten 14 Prozent. Grund sei die geringere Zahl an Veröffentlichungen und die gesunkene Besucherzahl in den Themenparks der Gruppe. Durch Zukäufe stiegen die Gewinne VUEs im dritten Quartal auf nicht-vergleichbarer Basis um 97 Prozent, Pro-Forma gingen sie um 30 Prozent auf 222 Millionen Euro zurück. Nach neun Monaten verzeichnet VUE bei Betriebsgewinnen von 893 Millionen Euro Zuwächse von zehn Prozent.