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Vivendi lehnt Vodafone-Angebot ab

Der französisch-amerikanische Mischkonzern Vivendi Universal (VU) will die 6,77 Millionen Euro von Vodafone für die Cegetel-Anteile nicht.

Der französisch-amerikanische Mischkonzern Vivendi Universal (VU) lehnte gestern das Mitte Oktober gestellte Kaufangebot des Mobilfunkkonzerns Vodafone für Cegetel ab. Der britische Konzern bot VU 6,77 Milliarden Euro für die von VU gehaltenen 44 Prozent Anteile an der Telkommunikationsgruppe. Laut VU und Konzernchef Jean-René Fourtou zu wenig, der Betrag entspräche nicht dem wirklichen Wert von Cegetel. Trotz der hohen Verschuldung von 19 Milliarden Euro kämpft Vivendi um die Aktienmehrheit an Cegetel nachdem Vodafone rund 6,3 Milliarden Euro für die Übernahme der Anteile von SBC Communications (15 Prozent) und der British Telecom Group (26 Prozent) offerierte. Da VU ein Vorverkaufsrecht auf die Cegetel-Anteile hat, gewährte ein Pariser Handelsgericht dem Unternehmen jüngst eine verlängerte Frist für ein Gegenangebot bis zum 10. Dezember. Sollte sich VU endgültig von seinem Mobilfunkgeschäft trennen müssen, wäre das ein herber Rückschlag für die Konzernspitze, die erst im September angekündigt hatte, dass das Mediengeschäft ein Kern des Unternehmens bleiben sollte.

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